Im Rahmen der Haustierwoche besuchte die Klasse 5-2 am 4. April 2016 eine Unterrichtseinheit zum Thema Haustiere im Rostocker Zoo. Es wurde ein sehr ereignisreicher und interessanter Projekttag, bei dem die Klasse nicht nur auf den furchtlosen aber liebenswerten Pincher "Bandito" traf, sondern auch auf so einige Heim- und Nutztiere unserer und ferner Regionen. Bevor der Zoo nach Haustieren durchstöbert wurde, setzte sich die Klasse vorab theoretisch mit dem Unterschied von Heim- und Nutztieren auseinander. Sie lernte zudem mit medialer Unterstützung und dem fetzigen "Bandito" insbesondere den Hund als Freund und Unterstützer des Menschen genauer kennen. Als die Klasse dann mit Arbeitsblättern loszog, lag ihre Aufgabe insbesondere darin, Nutztiere verschiedener Regionen ausfindig zu machen und zu vergleichen. Auf dem Weg von den Kamelen zu den Dromedaren begegneten wir einer großen Schar paarungswilliger Kröten. Die Weibchen schleppten ihre Männchen auf dem Rücken umher und die Klasse stellte fest, dass Frau Kersten diesbezüglich "echt die Wahrheit" gesagt hatte. Hier sei erwähnt, dass die Klasse in diesem Schuljahr bereits die Lurche im Biologieunterricht behandelt hatte. Als wir dann von den Watussi-Rindern zu den Yaks unterwegs waren, kreuzten einige Hühner und Hähne unseren Weg. Dies rief bei der Klasse erneut Entzücken hervor. Im Anschluss an die von der Zooschule geleistete Einheit hatten Frau Habermann und ich die Gelegenheit, mit der Klasse noch einen Abstecher in das Darwineum zu machen. Hier konnten die Schüler ein seltenes Natur-Phänomen bestaunen: Eine Höhlenschönnatter mit zwei Köpfen. Diese und das Faultier "Günther" - wie es einige Schüler tauften - waren wohl zwei der Highlights dieses lehrreichen Tages.

S. Kersten

04.04.2016